1969er
"Mexikaner" - Die Restauration

Bei
dem silbernen Käfer sieht's bis jetzt so aus: (Stand 08/98)
Aller Anfang ist schwer und so steht am Anfang erst die Idee. Wie
lackieren wir ihn ? Wie weit wird er umgebaut ? Was machen wir mit dem
Motor ? Lauter Fragen, die sich jeder einmal stellt, der einen Käfer
aufbauen will. Also: Lackierung Grundfarbe weiß, Rennoutfit (wie
auf dem Muster rechts) in vier Farben. Armaturenbrett glatt, Radhäuser,
Unterboden und alles unter den Hauben glatt. Keinen Unterbodenschutz oder
Schutzwachs. Und Musik soll der Motor machen. Rumpf 50 PS mit 40er Weber-Doppelvergaser.
Soweit die Ideen.
Nun geht es an die Realisierung der Idee:

Stand
09/98: Die Karosserie abgelupft, der Motor zerlegt genau so wie das
Fahrgestell. Die Bodenhälften werden neu eingeschweißt um Golf
II-Sitze einbauen zu können (anstatt zwei Schienen eine Dreipunkt-Sitzschiene
von dem 1974 Standard) damit es später eine gute blaue Lackierung
bekommen kann. Das Fahrgestell des Silver Bugs war nicht besonders gut
und wir spendierten ihm ein besseres von einem 1969er bei dem die Karosserie
am Ende war. Das hat den Nebeneffekt, das er jetzt AU-befreit ist und als
Oldtimer angemeldet werden kann.
Stand Anfang 10/98: Die Karosserie ist soweit entrostet,
die Radhäuser gegen Rost geschützt. Die Schweller sind beidseitig
eingeschweißt, der Motorraum und Kofferraum hinten über dem
Getriebe sind in weiß lackiert, genauso wie unter dem Tank. Nun kann
mit dem "Schickimicki" angefangen werden. Armaturenbrett glätten,
Kofferraum und Innenraum von Kleberrückständen befreien, damit nachher nichts mehr unter dem Lack stört.

Stand
Mitte 10/98: Die Bodenhälften sind eingeschweißt, Achsteile
und Fahrgestell sind lackiert und zusammengebaut. Neue Bremsleitungen,
Bremsschläuche, Dichtungen und Gummiteile. Das Abschlussblech wurde auch noch geschweißt. Die Falze der Haubendichtungen wurden
entfernt um später die Mexikodichtungen an dem Kofferdeckel anbringen
zu können. Da die Motorhaube Haubenaufsteller und gewissermaßen ein "LEGO-Steck-System" erhielt, brauchen wir hinten sowieso keine Dichtung.
Jetzt kann es mit den Lackiervorbereitungen losgehen.