Unsere Sammlung

1969er "Mexikaner" - Die Restauration
Stand 11/98: Der Kofferraum, Innenraum und Motorraum sind grundiert, das Armaturenbrett weißt nur noch ein Loch für den Tacho auf. Nun kann mit Vollgas an die Karosserie gegangen werden. Schleifen, grundieren und was alles dazu gehört. Die Türen bauen wir auf einteilige Seitenscheiben um. Nach einigen Unterhaltungen mit Arbeitskollegen, kamen wir zu dem Entschluss, dass wir keine "Harlelackierte KarosseKofferraumLackiertes Fahrgestellkin-Lackierung" machen. Es ist einfach viel zu schwierig auf dieses runde Auto solch eine Lackierung aufzubringen, damit es so wirkt, wie wir es uns vorstellen. Da das Hauptaugenmerk auf eine weißen Trennstreifen sein sollte, stellte es sich heraus, dass eben dieser Streifen maximal 20 cm breit werden würde und dies ist einfach zu schmal. Also strengten wir unseren Grips an und entwarfen ein Dekor aus drei Streifen, die sich ineinander verwinden.

Stand 12/98: Endlich ist die Karosserie fertig lackiert. Die Elektrik ist eingebaut und das Fahrgestell soweit fertig um den Motor einzubauen.

Stand 01/99: Dem Motor wurden noch die Kolbenringe gewechselt und anschließend zusammengebaut. Nur jetzt dreht sich der Motor nicht mehr. Vielleicht falsche Ringe ? Dabei wurden sie nach der Kolbengröße bestellt. Der Motor wird eingebaut, denn vielleicht dreht der Anlasser den Motor durch. Die Karosserie wird aufgesetzt und komplettiert. Die Bremsen eingestellt und alles was dazu gehört.

VorderachseFertiger KofferraumFertiger MotorStand 02/99: Das Fahrzeug ist endlich fertig. Kommt besser raus als wir dachten. Es sind jetzt nur noch Kleinigkeiten zu machen. Wir beschlossen, dass wir den Motor noch einmal rausreißen, denn der Anlasser packt es doch nicht. Sch.... !
 
 
 
 

Auch von unten hübsch anzusehenStand 03/99: Das war's mit dem Mexikaner. Dem Motor wurden die Kolben und Zylinder von einem VW-Bus eingebaut. Hier entstand auch dieses Foto. Jetzt läuft er mit einem satten Klang. Jetzt hindert uns nur noch ein Vollgutachten vorm Fahren mit schwarzem Kennzeichen. Mit der roten Oldtimernummer können wir ihn schon jetzt fahren. Das er wegen der immensen Arbeit eh nicht viel gefahren wird ist wohl klar. Was hat uns das gekostet ? Da wir alles, aber auch wirklich alles selber machen konnten, kostete dieses Wägelchen ca. 450 Stunden unseren Lebens. Aber es hat sich rentiert. Zudem haben wir auch im März 99 mit dem 1303 von mir angefangen.
 
 

Tathaaaaahhh:

Fix und fertig !Auch von hinten eine gute Figur !

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